Eichhörnchenaufzucht

Neben Igeln und Jung-Vögeln werden auch immer mal wieder Baby-Eichhörnchen abgegeben. Wenn zum Beispiel Mama Eichhorn ihre Jungtiere von Kobel zu Kobel transportiert, passiert es manchmal, dass sie eins dabei verliert. Zum Beispiel wegen einem Krähenangriff oder anderen Schrecksituationen. Normalerweise suchen sie sich dann ihr Junges. Das klappt aber nicht immer.

Solche Findelkinder sollte man lange beobachten, ob nicht doch die Mutter kommt. Passiert stundenlang nichts, ist das Jungtier hilfebedürftig. Dieses Jahr sind bereits 3 kleine Eichhornbabys abgegeben worden. 2 Babys haben es nicht geschafft. Aber Ruby hatte Glück und hat sich dank aufopfernder Pflege von Tierpflegerin Maria prächtig entwickelt.

Eichhörnchen-Babys aufziehen ist kein Spaß, auch wenn sie so niedlich aussehen. Alle 2 Stunden benötigen sie am Anfang Milch – auch nachts. Das zerrt ganz schön an den Nerven und man bangt auch beständig um das Leben des kleinen anvertrauten Wesens. Umso schöner, wenn aus dem kleinen hilfsbedürftigen Baby ein unternehmungslustiges Eichhörnchen heranwächst und ausgewildert werden kann.

Ruby ist inzwischen in die Freiheit entlassen worden. Sie wohnt im Tierparkgelände und kommt auch gern noch für eine Mahlzeit oder ein Schläfchen in ihr altes Gehege zurück, denn die Tür steht immer noch offen für sie. Und Maria freut sich ganz sehr, wenn Ruby sie hin und wieder besuchen kommt.